Erstes Mal Rafting in Kroatien: Warum ich mich als Nichtschwimmerin trotzdem getraut habe
Warum ich überhaupt gebucht habe
Ich heiße Anna, komme aus London und bin Nichtschwimmerin. Rafting war ehrlich gesagt nie etwas, das ich unbedingt machen wollte. Eher im Gegenteil.
Gebucht habe ich es am Ende trotzdem – vor allem, weil meine Freunde unbedingt wollten und ich keine Lust hatte, die Einzige zu sein, die am Rand sitzt.
Bei der Suche nach einem Anbieter bin ich auf Rafting Pirate gestoßen. Was mir direkt aufgefallen ist: Es wirkte persönlicher als andere Angebote.
Ich hatte im Vorfeld einige Fragen und habe Heike mehrere E-Mails geschrieben. Die Antworten kamen immer schnell und waren nicht einfach nur Standardtexte, sondern wirklich hilfreich. Das hat mir schon vor der Reise ein gutes Gefühl gegeben.
Irgendwann habe ich sogar mit Neno telefoniert. Das würde ich jedem empfehlen, der unsicher ist. Es macht einen großen Unterschied, wenn man direkt mit jemandem spricht, der so viel Erfahrung hat. Neno ist seit über 25 Jahren als Guide unterwegs, nicht nur auf der Cetina, sondern auch international. Man merkt sofort, dass er genau weiß, wovon er spricht.
Der erste Eindruck vor Ort
Ganz ehrlich: Am Morgen der Tour war ich trotzdem nervös. Als ich am Fluss stand, kamen die Zweifel wieder hoch.
Was, wenn ich mich unwohl fühle?
Was, wenn ich Panik bekomme?
Der Unterschied war aber, dass ich mich nicht allein damit gefühlt habe. Heike und Neno waren genauso ruhig und entspannt, wie ich sie vorher schon erlebt hatte. Es wurde alles nochmal erklärt, ohne Zeitdruck, ohne Stress.
Ich hatte nie das Gefühl, dass ich etwas „leisten“ muss. Eher, dass ich in meinem Tempo an die Sache herangehen kann.
Im Boot – und plötzlich ist es gar nicht mehr so schlimm
Der Einstieg ins Boot war für mich der größte Schritt. Aber sobald wir auf dem Wasser waren, hat sich die Situation ganz anders angefühlt, als ich es erwartet hatte.
Man ist nicht auf sich allein gestellt. Der Guide gibt klare Anweisungen, die Gruppe arbeitet zusammen, und alles wirkt sehr kontrolliert. Es ist nicht dieses „chaotische Abenteuer“, das ich mir vorher vorgestellt hatte.
Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich mich entspanne. Ich habe angefangen, die Umgebung wahrzunehmen, die Landschaft, das Wasser, die Stimmung in der Gruppe.
Der Klippensprung – optional, aber doch ein Highlight
Unterwegs gab es die Möglichkeit, von einer Klippe zu springen. Für mich war sofort klar: Das mache ich nicht.
Interessant war aber, dass wirklich niemand Druck gemacht hat. Es wurde einfach als Option angeboten.
Genau das hat es am Ende einfacher gemacht.
Ich bin mit hochgegangen, einfach um zu schauen. Oben stand ich dann eine Weile und habe überlegt. Und irgendwann habe ich mich tatsächlich entschieden zu springen.
Nicht, weil ich musste, sondern weil ich es in dem Moment wollte.
Und genau dieser Moment bleibt hängen.
Was ich aus dem Tag mitgenommen habe
Für mich war das Ganze viel mehr als nur ein Ausflug. Es war die Erfahrung, etwas zu tun, vor dem ich eigentlich immer zurückgeschreckt bin – und zu merken, dass es doch geht.
Dieses Gefühl, sich zu überwinden und danach zu wissen „okay, das war eine gute Entscheidung“, ist schwer zu beschreiben, aber genau dafür macht man solche Dinge.
Warum ich Rafting Pirate weiterempfehle
Ich würde Rafting Pirate wirklich jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt, Rafting auszuprobieren – egal ob mit oder ohne Erfahrung.
Was für mich den Unterschied gemacht hat, war die Kombination aus Erfahrung, Ruhe und echter Kommunikation. Man fühlt sich nicht wie eine Nummer, sondern gut aufgehoben.
Wenn du unsicher bist: Schreib ihnen vorher oder ruf kurz an. Genau das hat mir enorm geholfen.
👉 Lust, es selbst auszuprobieren?
Wenn du gerade überlegst, ob du es machen sollst oder nicht – mach es.
Du musst kein Profi sein und auch nichts beweisen. Aber du wirst ziemlich sicher mit einem guten Gefühl aus dem Boot steigen.
Und vielleicht stehst du am Ende sogar oben auf der Klippe und denkst dir:
„Okay… warum eigentlich nicht?“
